Ziele


  1. Attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen für sichere Arbeitsplätze

Stadt Zug und Kanton müssen für lokale, nationale und internationale Firmen weiterhin ein attraktiver Standort bleiben. So sichern wir Wohlstand, Arbeits- und Ausbildungsplätze in Zug.

 

  1. Stadt und Kanton sollen als nat./int. Standort für Innovationen eine Marke sein

Stadt Zug und Kanton müssen ein nationaler und internationaler Standort für Innovationen werden. Wir müssen hier uns abheben von unseren Mitbewerbern. Zugness und Swissness sind gefragt.

Wenn wir weiterhin innovativ und erfolgreich bleiben wollen, müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, dass sich Bereiche „Cluster“ wie Pharma, Solarenergie, Informatik, Technologie etc. entwickeln und entfalten können.

 

  1. Bildung ist unser Rohstoff

Es ist wichtig, dass wir auch vermehrt Hochschulen und weitere Ausbildungsstätten in Zug ansiedeln können. Ich kämpfe dafür, dass die Hochschule der Informatik in die Stadt Zug kommt. Wir haben die besten Voraussetzungen dafür. Informatiker, Ingenieure sind heute schon sehr gefragt und ihnen gehört die Zukunft. Zug soll ein Center dafür werden!

 

  1. Wie soll unsere Stadt in Zukunft aussehen?

Unsere Stadt soll weiterhin lebenswert sein und eine gesunde soziale Durchmischung aufzeigen. Deshalb möchte ich Baugenossenschaften vermehrt unterstützen, dass auch preisgünstige Wohnungen entstehen können. Sie haben die Möglichkeit dies zu erstellen, ohne dass der Staat eingreifen muss. Letztes Jahr hatten wir bereits die ersten Meetings und weitere werden folgen. Auch ist es wichtig, dass wir für alle Altersstufen die richtigen Wohnmöglichkeiten aufzeigen. Oft leben eine oder zwei ältere Personen in grossen Wohnungen oder Häusern, die ursprünglich von einer Familie bewohnt wurde. Ältere Personen möchten aktiv bleiben, in einem gemischten Umfeld wohnen oder einfach näher in der Stadt sein. Hier gilt es die entsprechenden Projekte wie beim alten Kantonsspital zu unterstützen.

 

  1. Gefragt ist intelligenter Städtebau?

Wir brauchen Erholungsräume wie den Zugerberg, den See, die Lorzenebene und Freiflächen innerhalb der Stadt und Quartiere. Wir brauchen aber auch gemischte Zonen, wo man wohnen und arbeiten kann.

Das im Januar von V-ZUG und der Stadt vorgestellte Projekt zeigt auf, dass intelligenter Städtebau eine Mischnutzung vorsehen kann. Produktion, Technologiepark, Forschung, Wohnen und Dienstleistungen sind möglich.

Der Entscheid von V-Zug, in Zug zu bleiben, ist ein Glücksfall und ein Beispiel von sehr guter Zusammenarbeit. Und es wäre doch wünschenswert, wenn wir in Zukunft unseren Arbeitsplatz so nahe wie möglich erreichen könnten. Ich erachte es als eine grosse Lebensqualität, mit dem Velo zur Arbeit zu fahren.

 

  1. Heute die Weichen für die morgige Energieversorgung stellen

Energie kann nur global gelöst werden. Wir können aber mit Innovationen und Vorbildfunktion dazu beitragen, dass wir uns immer mehr von fossilen Energieträgern lösen. Wenn wir hier die lokale Wirtschaft dazu motivieren können, die lokalen Ressourcen (Seewasser, Grundwasser, Geothermie, Solar, Abwärme) vermehrt zu nützen, sind wir auf dem richtigen Weg. Deswegen wurde ein Energieverbund mit Stadt und Kanton ins Leben gerufen. So sind bereits sehr namhafte Unternehmen daran interessiert. Die Baudirektion und ich sind hierbei zusammen im Lenkungsausschuss. Wir müssen heute die Weichen für die morgige Energieversorgung stellen!